TIFF oder PSD – dieses Format nutze ich in Photoshop

PSD und TIFF, beides sind gängige Formate für das Speichern von Bilddateien in Photoshop. Wo liegen die Unterschiede? Welche Vorteile hat das Speichern in TIFF oder PSD? Und welches Format nutze ich zum Speichern? In diesem Beitrag werde ich diese und weitere Fragen beantworten.

Gleich vorweg, es lohnt sich grundsätzlich Dateien in Photoshop als PSD oder TIFF zu speichern: Zum einen bleibt die volle Bildqualität erhalten, zum anderen werden die Ebenen und Ordner in Photoshop nicht gelöscht.

Im direkten Vergleich bietet TIFF bessere Einstellungsmöglichkeiten für die Komprimierung als PSD. Du kannst beim Speichern diverse Einstellungen vornehmen, welche die Dateigröße deiner TIFF beeinflussen. Dennoch haben die meisten Dateien im Format PSD ein noch niedrigeres Dateigewicht.

Ein großer Vorteil von TIFF ist die Kompatibilität mit vielen Programmen. Aus diesem Grund erstelle ich meine Vorlagen für beispielsweise Twitter oder Facebook in diesem Dateiformat. Außerdem lässt sich das Dateiformat im Gegensatz zu PSD auch von alten Photoshop-Versionen öffnen. PSD unterstützt das zwar auch, allerdings muss diese Funktion erst aktiveren. Diese Einstellung nennt sich in Photoshop „Kompatibilität von PSD- und PSB-Dateien maximieren“ – ich habe sie immer aktiviert.

Der aus meiner Sicht größte Vorteil im täglichen arbeiten mit den beiden Dateiformaten ist die Vorschaufunktion von TIFF im Windows Explorer. Durch die Vorschau erleichtert man sich die Suche von Dateien enorm, ohne immer auf den Dateinamen achten zu müssen. Wer selbst mit Photoshop und Co. arbeitet, wird jetzt sagen „In Adobe Bridge werden auch von PSD-Dateien Vorschaubilder angezeigt“. Ja, das ist richtig. Hat man aber mal kein Bridge auf einem Computer oder möchte schnell über ein anderes Programm eine Datei importieren, wird dies meist über den Windows Explorer geöffnet.

Ich nutze zum Speichern in Photoshop meistens das Dateiformat PSD, da für mich vor allem das kleinere Dateigewicht wichtig ist. Dennoch kommt es gelegentlich auch vor, dass ich TIFF verwenden – beispielsweise für die Vorlagen für diesen Blog, welche ich zum Download anbiete.

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